Es treibt mich auf die Straße in die Sonne

3 März, 2010 (16:09) | Werner Theis | zahlenfolge.n@tur.net | (2) Kommentare

Es treibt mich auf die Straße in die Sonne:
Der erste satte Strahl fällt aufs Gesicht.
Dem Winter droht der Tod. Vielleicht auch nicht.
Voll Übermut kick ich die Streusalztonne

In eine dunkle Ecke. Jetzt ist Schicht
Mit Eis und Schnee, jetzt kommen Frühjahrswonnen.
Das Leben hat erneut die Schlacht gewonnen.
Das Kalte geht. Die Lust wird Bürgerpflicht.

Ich kann das Neue fühlen, spüren, riechen.
Der Wind ist nicht mehr scharf, nein, zart und lind.
Die Welt hört endlich auf, dahinzusiechen.

Ich freu mich wie ein ungestümes Kind
Und möchte in die Krokusblüten kriechen,
Die aus dem Nichts hervorgebrochen sind.

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Beitrag vom: 3 März, 2010 (16:09) | Autor: Werner Theis | Rubrik: zahlenfolge.n@tur.net | Beitrag ausdrucken | (2) Kommentare
Kommentare



sylvia schrieb:

sehr wunderbar! (wenn auch – ein bisschen übermütig-verfrüht?)
hier gabs gestern und heut wieder die schönsten schnee- und
graupelshows… aber du hast schon recht -sie sind entschieden
aufm rückzug…
liebe grüße
sylvia

Kommentiert am 4. März 2010 um 18:12



Werner Theis schrieb:

Du hattest leider recht, es war verfrüht … LG W.

Kommentiert am 6. März 2010 um 12:36



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