Beiträge zu zugvögel/wind.bahnen

Sprich eher

25 August, 2010 (14:45) | Werner Theis | zugvögel/wind.bahnen | Kommentieren

Wer aber den Herbst bespricht
Redet zuviel vom Weh
Singt lauthals vom Ach
Birgt den Hals im Schal

Wer aber vom Winter heisert
Der tanzt um den Schnee
Der pirouettet sich ins Eis
Salzt sein Kommen und Gehen

Sag nicht wenn du herbstest
Dass du dich überwinterst
Die Nebeltropfen gebären
Den Raureif in deinem Bart

Klag nicht über Endlichkeiten
In Endlosschleifen
Sprich eher vom Blauen Band
Das flattert im weichwarmen Wind

Beitrag vom 25 August, 2010 (14:45) | Autor: Werner Theis | Rubrik: zugvögel/wind.bahnen | Beitrag ausdrucken | Kommentieren


Mücken, Echo auf Werners Fruchtfliegen

8 August, 2010 (23:30) | Hartmut Sörgel | zugvögel/wind.bahnen | 2 Kommentare

 
Nach dem Regen
Mücken wieder gierig
auf mein Blut

Und falls ich Mücke werde
und steche sauge was mir gefällt
auch wenn totgeschlagen
macht nichts
Ich lebe nebenbei im Nichts
im Wind und im Taifun
lausche dem Orchester
Wind Wellen Verkehr Geschwätz
Im Spiegelkabinett der vielen Iche

woanders klappern verrückte Pferde 2010 PS Mücken mit Glöckchen
in schwärmenden Kreisen wirbeln vergehen in unsichtbaren Wolken
nichts als bunte Zeichen
eine Wolke summende Mücken
ein Skandal
ich schlage Krach
meine Knochen klirren skandalös
Mücke will stechen
Ich schlage zu
Sie versuchts nochmal

Beitrag vom 8 August, 2010 (23:30) | Autor: Hartmut Sörgel | Rubrik: zugvögel/wind.bahnen | Beitrag ausdrucken | (2) Kommentare


Mal.Kunst

4 August, 2010 (09:33) | Werner Theis | terra/adern/fluss.linien, zugvögel/wind.bahnen | 2 Kommentare

Das weite Rund war weiß, und ganz am Rand
Stand eine Pappelwand. Das war rechts oben.
Links unten schien ein kleiner Krieg zu toben.
Von dort ging schlangengleich ins Unbekannt

Ein Weg, der, in das Schicksal fest verwoben,
Als Ornament erscheinen mag. Das Land
War schneebedeckt. Die Mitte blieb vakant.
Links oben sich als Fixpunkt auszuloben:

Ein altes Haus auf einem kleinen Hügel
Versuchte sich in dieser schweren Kunst.
Dem Adler wuchsen schattig Riesenflügel,

Als er ins Rund stieß aus dem Wolkendunst.
Der Pinselstrich nahm Augen an die Zügel:
Wer führt, erreicht auch des Betrachters Gunst.

Beitrag vom 4 August, 2010 (09:33) | Autor: Werner Theis | Rubrik: terra/adern/fluss.linien, zugvögel/wind.bahnen | Beitrag ausdrucken | (2) Kommentare


Schattenverwesend

14 Juli, 2010 (14:44) | Werner Theis | zugvögel/wind.bahnen | Kommentieren

Du hast Deine Wortwahl getroffen
Sie mich auch
Nun gehe ich im Schatten meiner selbst
Und zähle die Treffer

Licht auf der Anzeigentafel
Und Zahlendreher als Falschaussage
Ich reise jetzt ab weil ich Dir
Zu nahe getreten bin

Schatten treibt in Deinen Worten
Weggespült und ausgelöscht
Ein vergessener Hahn tropft
Die Zeit in den Syphon dazu

So sind wir einander schattenverwesend verwandt
Immer auf dem Sprung
Immer nur Abflug
Der Verwandlung anheim zu fallen

Beitrag vom 14 Juli, 2010 (14:44) | Autor: Werner Theis | Rubrik: zugvögel/wind.bahnen | Beitrag ausdrucken | Kommentieren


Glücksuche

4 Mai, 2010 (21:41) | Werner Theis | netz@uge.nblick, zugvögel/wind.bahnen | Kommentieren

Dann war da noch die Vergebung
Verpasster Gelegenheiten
An fernen Ufern gelegen
Türmten sich Lebensträume auf

Doch war da auch Sonne
Mond und Sterne im Blau
Im Schwarz im Grün sah ich
Tau blitzen Liebste Türen öffnen

Sich an Kirchenschiffen
Die Türme stechen den ganzen Himmel
Ab und der Vogelflug kündet
Nichts Gutes nur von Frühling Herbst

Und da war viel mehr Meer gewellt wie
Dein Blondhaar du Engel du
Ewiges Weib Verrufene wie
Angebetete zeigst dich am Fenster

Wie Gott dich schuf dass
Mann dich sehe und verfalle
In Maulaffenfeil im Dunkel der
Alten Platanen das leise Getuschel

Verschatteter Gestalten auf sommer-
Hitzig kretischen Marktplätzen
Dem Weine geneigt dem Kaffee
Zugetan ein Carpe diem tropfend

Ein Laissez faire – laissez passer süß
An den Lippen hängend und da war
Dann die Gelegenheit endlich die Glück-
Suche als vergebens einzustellen

Beitrag vom 4 Mai, 2010 (21:41) | Autor: Werner Theis | Rubrik: netz@uge.nblick, zugvögel/wind.bahnen | Beitrag ausdrucken | Kommentieren


Wörterwolkenwind

19 April, 2010 (23:29) | Hartmut Sörgel | zugvögel/wind.bahnen | Kommentieren


                           Barfuß rennen
                    Flaumfedern um die Sonne
                 Spinnweben fangen Flugzeuge
             in Aschewolken Ein Karpfen stapft Nordic
          Walking gegen die Strömung Ein Radler radelt rrr adelt
                  durch
               den Seespiegel den Seesp -Igel seit
                    Jahrtausenden Ja Taus enden
                         Das Entenpaar plaudert
                               mit den Wellen
                                  Rucksack-Möwen wandern
                                                 weiße Kreise
                                                     in den Stief-
                                                              mütterchen

Beitrag vom 19 April, 2010 (23:29) | Autor: Hartmut Sörgel | Rubrik: zugvögel/wind.bahnen | Beitrag ausdrucken | Kommentieren


Das war ein schöner Schmetterlingstag

18 April, 2010 (22:51) | Hartmut Sörgel | zugvögel/wind.bahnen | Kommentieren

 
Durch den Frühlingswald Zum langen See
Pfauenaugen auf dem Weg bis Schmetterlingshort
flattern und landen
Biergarten
Mädchen trinkt Wasser
´und dann ein Gläschen Sekt!´
sagt die Sechsjährige

Im Schmetterlingshort
Ein Raum
prachtvolle Schmetterlinge
aus aller Welt
und noch ein Raum
Dort wird die Ausstellung
´fantasia botanica´
eröffnet
Schüler ab siebter Klasse zeigen
Kraftvolle Bilder, ein buntes Objekt, Keramik
und Zeichnungen
mit darauf geklebten echten Blättern
und Texten handgeschrieben
´Zerzauste Winde
Bäume trocken
im Morgenrot
Der Tag wird schön´

Und für die Gäste
Kuchen und Kaffee
sogar Sekt

Beitrag vom 18 April, 2010 (22:51) | Autor: Hartmut Sörgel | Rubrik: zugvögel/wind.bahnen | Beitrag ausdrucken | Kommentieren


Meine Havelwiesen im Wandel der Jahreszeiten – Frühling

16 April, 2010 (09:12) | Angela Planert | zugvögel/wind.bahnen | 4 Kommentare

Endlich kehrt nach langem Grau das satte Grün der Havelwiesen zurück. Zwischen braunen vertrockneten Blättern des letzten Jahres sprießen nun die zarten grünen Spitzen hervor. Dazwischen öffnen sich die ersten Sumpfdotterblumenknospen. Im flachen Wasser der sumpfigen Wiesen spiegeln sich in der Ferne zwei weiße Schwäne.

Vom anderen Ufer der Havel erreicht mich ein Kranichkonzert, dazu meldet sich der Pfau, der in den umliegenden Gärten zu Hause ist. Eine Weile bleibe ich stehen, genieße den Blick auf die immer mehr grün werdende Havelwiese und lausche dem morgendlichen Vogelgezwitscher. Ich gehe weiter, lasse die Sonnenstrahlen mein Gesicht berühren. Das blecherne Krächzen der Fasane kündigt mein Kommen an. Über mir schnattert ein Wildgänsepaar. Erneut bleibe ich stehen, lasse den Blick über die blühenden Weiden schweifen, als ein junger Rehbock sich zwischen den Ästen des Sumpfgebietes über das freie Feld wagt. Erst langsam, dann jagt er Richtung Wald und verschmilzt mit dem Unterholz des Kiefernwaldes.
Wie ich die Wiesen verlasse, in den Wald komme, steigt mir der frische Duft von Moos und harzigen Bäumen in die Nase. Herrlich! Ein Eichkater flüchtet den Baumstamm hinauf, bis in die Baumkronen.

Welch ein Glück, hier zu Hause sein zu dürfen!

Beitrag vom 16 April, 2010 (09:12) | Autor: Angela Planert | Rubrik: zugvögel/wind.bahnen | Beitrag ausdrucken | (4) Kommentare


Schneeflöckchen – Weißröckchen

6 März, 2010 (11:53) | Werner Theis | lug & trug, zugvögel/wind.bahnen | Kommentieren

Es tanzen Flocken um den kalten Wind,
Sie wirbeln sich im Kreis, als gäb’s kein Morgen:
Man möchte sich von ihnen Leichtsinn borgen
Und fröhlich sein, so wie als kleines Kind.

So fallen sie, des Winters zarte Boten,
So schön, so weiß, als gäb’ es keinen Tod.
Sie decken ab, was unsern Blick bedroht,
Was wir zu wissen uns doch selbst verboten.

Man schaut von innen auf das wilde Treiben,
Wenn’s weiter friert, dann stirbt sich’s in der Stadt,
In Ecken, wo die Ausgegrenzten bleiben,

Die unser Leben ausgeworfen hat.
Die Wärme drinnen endet an den Scheiben:
Dort wird man mit- und aneinander satt.

Beitrag vom 6 März, 2010 (11:53) | Autor: Werner Theis | Rubrik: lug & trug, zugvögel/wind.bahnen | Beitrag ausdrucken | Kommentieren


Die Wolken blähen sich, der Wind wird laut

4 März, 2010 (21:14) | Werner Theis | zugvögel/wind.bahnen | Kommentieren

Die Wolken blähen sich, der Wind wird laut.
Es flüchten sich die Krähen in die Bäume.
Die Welt vergisst die schönsten Blütenträume:
Denn wer sich jetzt nicht fürchtet, wer nicht schaut,

Dass er im sichren Schutz die Zuflucht findet,
Dem droht die dunkle Wand mit hellem Blitz
Und fernem Donner: Der macht keinen Witz,
Der zischt herab, dass man beinah erblindet,

In Holz, Metall, in Erde, Stein und Wasser.
Die Luft, durchschnitten, wummert, pfeift und kracht.
Der Mensch wird um die Nase spitz und blasser.

Der Sturmgott Thor tanzt wirbelnd mit und lacht.
Die Straße färbt sich schwarz, wird glischtig, nasser,
Und Hagel klackt. Man denkt, es fällt die Nacht.

Beitrag vom 4 März, 2010 (21:14) | Autor: Werner Theis | Rubrik: zugvögel/wind.bahnen | Beitrag ausdrucken | Kommentieren


Auf dem Fensterbrett die Tropfen

19 Februar, 2010 (09:28) | Werner Theis | zugvögel/wind.bahnen | 4 Kommentare

Auf dem Fensterbrett die Tropfen
Scheinen wie im Takt zu klopfen:
Draußen taut es. Es wird warm.
Auf dem Baum der Spatzenschwarm

Zwitschert fröhlich, flattert hektisch.
Dichterdenken, dialektisch,
Schließt: Der Winter endet hier.
Ach, wie wohl und heiß wird mir

Bei Gedanken, die man denkt,
Wenn man sich ein Lächeln schenkt,
An die Dinge, die es gibt,
Wenn man sich im Frühling liebt,

Wenn im Sommer laue Lüfte,
Schwanger von der Blüten Düfte,
Zärtlich nackte Körper streicheln,
Die sich küssen, schmusen, schmeicheln!

Draußen ists noch immer grau,
Doch man weiß es sehr genau,
Dass sich jetzt die Wetter wenden
Und die kalten Zeiten enden.

Beitrag vom 19 Februar, 2010 (09:28) | Autor: Werner Theis | Rubrik: zugvögel/wind.bahnen | Beitrag ausdrucken | (4) Kommentare


ungeschminkt

5 Oktober, 2009 (18:24) | Ramona Linke | zugvögel/wind.bahnen | 3 Kommentare

im leichten wind
schmilzt
die nacht

schlaf
los

als morgen
röte
wächst
durch dünne
nebelmäntel
strecke ich
die hand
aus

nach dem
glänzenden gefieder

des tages

Beitrag vom 5 Oktober, 2009 (18:24) | Autor: Ramona Linke | Rubrik: zugvögel/wind.bahnen | Beitrag ausdrucken | (3) Kommentare


umbra

1 September, 2009 (13:31) | Ramona Linke | zugvögel/wind.bahnen | 5 Kommentare

laue schatten
töne
fallen auf
das letzte
ungereifte

langsam wächst
zähes schweigen
über nackte
schultern

hinter den wäldern
pfeifen angst
gespenster
unverblümt von einer
kargen herbstzeit

lose
streunen gedanken hin
zu verschlossenen
träumen

und im spiegel
ihrer fenster

lächle ich zurück

Beitrag vom 1 September, 2009 (13:31) | Autor: Ramona Linke | Rubrik: zugvögel/wind.bahnen | Beitrag ausdrucken | (5) Kommentare


geneigt

16 Juni, 2009 (19:14) | Ramona Linke | zugvögel/wind.bahnen | 2 Kommentare

um uns treibt
nachtmeer lupinen
blau
beinahe durch
sichtig
wilden honig im schlund
von kühle leicht
überspannt
das wogen des holunder
schaumes ab und
an parodiert
vom würzigen duft
hoher nesseln
taumeln
hinter ihren wimpern
die perlen seiner zwischen
töne
am seidenen faden
trudelt
verwegen
seifenblasig
jenes fingerspitz
tiefer
bis es froh
lockend
unter ihrem gefieder
anker wirft

Beitrag vom 16 Juni, 2009 (19:14) | Autor: Ramona Linke | Rubrik: zugvögel/wind.bahnen | Beitrag ausdrucken | (2) Kommentare


Die rote Päonie

16 Mai, 2009 (22:27) | Werner Theis | zugvögel/wind.bahnen | Kommentieren

Die rote Päonie
Legt ihre Blütenblätter
Auf Hagelkorneis

Beitrag vom 16 Mai, 2009 (22:27) | Autor: Werner Theis | Rubrik: zugvögel/wind.bahnen | Beitrag ausdrucken | Kommentieren


am rande

6 Mai, 2009 (22:02) | Ramona Linke | zugvögel/wind.bahnen | 4 Kommentare

vergangene nacht
davon
gesprengt
verjagt
in den auwald

sehnsüchtig lächelt
der mond
aus dem teich
modrige stille

krallt sich
im rücken
fest
hängt meine seele
zwischen den bäumen
ein hauch
flüchtiger
flieder
gen süden

mit dem sternenwind
in die tiefe
deines traumes

Beitrag vom 6 Mai, 2009 (22:02) | Autor: Ramona Linke | Rubrik: zugvögel/wind.bahnen | Beitrag ausdrucken | (4) Kommentare


Ostermontagshitze

15 April, 2009 (18:15) | Werner Theis | zugvögel/wind.bahnen | 2 Kommentare

- Schlüsselblumensonett -

Es tropft die Zeit, es rauscht der Wind so lind:
Die Frühlingsschlüsselblumenprimeln lachen
Im Garten um die Wette. Wie sie’s machen!
Ich sitze staunend da, es huscht geschwind

Der Kater seines Wegs. Ich denke Sachen,
Die man nicht denken soll. Der Tag verrinnt.
Die Spinne, die die ersten Fäden spinnt,
Sie spannt ein Netz Gefahr. Die kleinen Nachen

Im Teich sind rosa Blüten, die vom Baum
Gefallen in der Sonne sind wie Regen.
Das Bienensummen selber hört man kaum.

Ich sehe den Beginn und das Bewegen,
Vom Sinn erhasche ich ein Stückchen Saum,
Erkenne darin Wunder, spür auch Segen.

Beitrag vom 15 April, 2009 (18:15) | Autor: Werner Theis | Rubrik: zugvögel/wind.bahnen | Beitrag ausdrucken | (2) Kommentare


ein*mündung

22 März, 2009 (16:53) | Ramona Linke | zugvögel/wind.bahnen | 2 Kommentare

frühlingssturm
treibt mich durch
eng
gewordene altstadt
gassen

wo flirrlichter sich
spiegeln
auf kopfstein
pflaster
………… schauernass

das luftmeer
schmeckt
noch immer
nach unserem beat
nach jenem tropfen
single malt
und
nach dem kringel
pfeifenrauch
( prestige – du weißt … )

flausen
hinter den lidern
finde ich mich
wieder
im lindenhof
unseres regen
bogensommers
auf ausgetretenen stufen

allein

Beitrag vom 22 März, 2009 (16:53) | Autor: Ramona Linke | Rubrik: zugvögel/wind.bahnen | Beitrag ausdrucken | (2) Kommentare


November Rose

22 November, 2008 (20:13) | Werner Theis | zugvögel/wind.bahnen | Kommentieren

Der Schnee, gefallen, liegt so müd am Boden.
Der Himmel sieht ganz blass aus und versaut.
Und draußen ist nur der, dem vor nichts graut.
Die Küche riecht nach Zimt und Renekloden.

An Brücken in die Hoffnung wird gebaut.
Zu jammern ist jetzt prinzipiell verboten.
Es gilt die Seelentiefen auszuloten,
Und niemand hat gern nur in sich geschaut.

Die Bäume, Büsche, strecken sich zur Decke,
Dort ballen sich schon Wolken ziemlich schwer.
Die Zeit verwandelt sich in eine Schnecke.

Dort, wo die Geigen hingen, hängt nichts mehr:
Die Rose will, dass man sie schnell verstecke;
Sie friert, ihr Blütenherz ist kalt und leer.

Beitrag vom 22 November, 2008 (20:13) | Autor: Werner Theis | Rubrik: zugvögel/wind.bahnen | Beitrag ausdrucken | Kommentieren


Spatzen – Haiku

19 November, 2008 (13:50) | Ramona Linke | zugvögel/wind.bahnen | 2 Kommentare

Schweigeminute.
Der Winterbaum wirft ein paar
Spatzen gen Himmel.

Beitrag vom 19 November, 2008 (13:50) | Autor: Ramona Linke | Rubrik: zugvögel/wind.bahnen | Beitrag ausdrucken | (2) Kommentare




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